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Tennisbälle – entscheiden über Sieg und Niederlage

Tennisbälle Der Tennisball gehört zum wohl wichtigsten Utensil in diesem Sport. Seine Qualität und Eigenschaften beeinflussen das Spiel erheblich. Deshalb müssen bei der Herstellung bestimmte Bedingungen und Regeln bezüglich Größe, Gewicht, Oberfläche und Sprungverhalten eingehalten werden. Im folgenden Ratgeber erklären wir dir mehr über die verschiedenen Modelle, gehen auf die Klassifizierung ein und zeigen dir, worauf es für den Sieg ankommt.
Besonderheiten
  • robuste Filzhülle
  • lange Haltbarkeit
  • gute Flugeigenschaften
  • leichtes Sprungverhalten

Tennisbälle Test & Vergleich 2018

Top-Themen: Kaufkriterien, Die beliebtesten, Kundentipps

Tennisbälle sehen auf den ersten Blick vielleicht gleich aus, sind es jedoch nicht. Es gibt große Unterschiede zwischen den einzelnen Marken und Klassen, die starken Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen. Im Grunde könnte man sagen, der Tennisball entscheidet letztlich über Sieg oder Niederlage. Es hängt nicht nur von der Spielkunst im Sport und vom Tennisschläger ab. Um die kleinen runden Spielgeräte aber besser zu verstehen, wollen wir uns zunächst den Aufbau und die Herstellung genauer ansehen. Schließlich nehmen die Materialien, wie beispielsweise auf der Oberfläche, und der Innendruck eine große Rolle für die späteren Eigenschaften ein.

Der Aufbau eines Tennisballs – innen immer hohl

Jeder Tennisball ist im Inneren hohl und besteht aus zwei Schalen. Sie sind aus Gummi gefertigt und zusammengeschweißt, damit sie eine Kugel ergeben. Die Gummischalen sind aus Naturkautschuk hergestellt. Er wird geknetet und so lange bearbeitet, bis eine gleichmäßige und flüssige Masse vorliegt. Über verschiedene Puder wird diese Masse nun verfestigt und mit Lösungsmitteln verdünnt. So erreichen die Hersteller, die jeweils vorgeschriebenen Eigenschaften. Manche Modelle bestehen wiederum aus einem künstlich hergestellten Kunststoff. Schon allein die Materialien sind entscheidend für die späteren Spieleigenschaften. Vor allem Gewicht und Sprungverhalten hängen davon ab. Im Inneren der Kugel kann ein Überdruck herrschen. So wird ein noch besseres Sprungverhalten gewährleistet. Andere Modelle haben keinen Druck, sondern eine stärkere Gummihülle. Die Vor- und Nachteile dieser Methoden erklären wir im folgenden Abschnitt noch genauer.

Auf die Gummihülle dampfen die Hersteller zwei Filzhälften. Sie bestehen aus Wolle und Nylon in der offiziellen Farbe Gelb. Manche Bälle sind förmlich Neon-Gelb, um sie auf dem Spielfeld und vor allem bei Fernsehübertragungen besser erblicken zu können. Früher hatten Tennisbälle eine weiße Farbe. Seit 1972 kommen sie jedoch nicht mehr zum Einsatz. Einzige Ausnahme ist das Londoner Großturnier Wimbledon, das bis 1986 noch weiße Tennisbälle im Einsatz hatte.

Damit die Filzhälften nicht nur platt am Gummikern anliegen, werden die Modelle ausgedampft. An der Verbindungsfläche der beiden Filzhälften entsteht eine Schweißnaht, die auch den Regelungen entspricht. Diese Schweißnaht ist stets auf den Bällen sichtbar und verleiht den charakteristischen Look. Allerdings leidet genau durch diesen Aufbau die Haltbarkeit der Bälle.

Mit oder ohne Innendruck – Verlust von Sprungvermögen

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Tennisbällen, die eine wichtige Rolle spielen:

  • Tennisbälle mit Innendruck: Bei einem Modell mit Innendruck besteht ein Überdruck innerhalb der Gummihülle. Der Ball bekommt dadurch ein sehr gutes Sprungverhalten und ist etwas leichter als andere. Allerdings sind die Hüllen nicht ganz dicht. Dadurch geht das Sprungvermögen mit der Zeit verloren und der Ball muss ausgetauscht werden. Derartige Bälle erkennt man auch daran, dass sie in einer Dose mit Innendruck verkauft werden. Manche Dosen zischen leicht beim Öffnen, wenn du deine neuen Bälle entnehmen willst.
  • Tennisbälle ohne Innendruck: Die Modelle ohne Innendruck sind deutlich robuster aufgebaut und bieten eine härtere und dickere Gummihülle. Nur durch diese starke Hülle springen sie gut. Dieses Sprungverhalten bleibt deutlich länger bestehen, doch die Bälle sind ziemlich schwer. Sie kommen hauptsächlich als Trainerbälle zum Einsatz. Wer seine Arme schonen will, benötigt grundsätzlich Bälle mit Innendruck.
Tipp: Ein druckloser Ball ist besser für Anfänger und das Training geeignet.

Größe und Gewicht der Tennisbälle – laut ITF Tabelle

Die Eigenschaften eines Turnier-Balls werden von der ITF festgelegt, International Tennis Federation. Sind die Bälle der jeweiligen Hersteller ITF-geprüft, findest du ein Gütesiegel auf der Verpackung. Sie lassen sich in vier Kategorien einteilen, beziehungsweise sind entsprechend spezifiziert. So muss der Durchmesser eines Tennisballs zwischen 6,35 und 6,67 cm betragen. Auf den ersten Blick scheint das nur eine geringe Toleranz zu sein, die sich in der Praxis jedoch enorm auswirkt. Das Gewicht wiederum muss zwischen 56,7 und 58,5 Gramm betragen. Unterschiede im Gewicht wirken sich immer auf die Beschleunigung, auf die Flugweite und die Flugbahn aus. Folgende Tabelle gibt dir einen Überblick über die verschiedenen Balltypen.

DetailsBalltyp 1
(schnell)
Balltyp 2
(mittel)
Balltyp 3
(langsam)
Höhe über NN
Gewicht56 – 59,4 g56 – 59,4 g56 – 59,4 g56 – 59,4 g
Größe6,541 – 6,858 cm6,541 – 6,858 cm6,985 – 7,303 cm6,541 – 6,858 cm
Sprunghöhe135 – 147 cm135 – 147 cm135 – 147 cm122 – 135 cm
Verformung0,495 – 0,5970,559 – 0,7370,559 – 0,7370,559 – 0,737
Rückverformung0,673 – 0,9140,800 – 1.0800,800 – 1.0800,800 – 1.080
FarbeWeiß oder GelbWeiß oder GelbWeiß oder GelbWeiß oder Gelb

Auch das Sprungverhalten beziehungsweise die Sprunghöhe sind berücksichtigt. Lässt man beispielsweise einen solchen Ball aus einer Höhe von 254 cm auf eine Ebene aus Beton fallen, muss er zwischen 134,62 und 147,32 cm hoch springen. Vor allem die Stärke der Gummihülle und der Innendruck nehmen Einfluss auf das Sprungverhalten und verändern damit das komplette Spielerlebnis.

Hinweis: Erfüllen die Hersteller diese Bedingungen nicht, dürfen die Bälle nicht zum Verkauf angeboten werden.

Die Vor- und Nachteile von Tennisbällen

VorteileNachteile
  • robuste Bauweise
  • sehr gutes Sprungverhalten
  • leichtes Gewicht mit Innendruck
  • leuchtende Farbe
  • einfach zu spielen
  • zum Training und Turnier geeignet
  • ohne Innendruck sehr schwer
  • manche Bälle verlieren Innendruck

Haltbarkeit der Tennisbälle – ein bis zwei Matches

Ein wichtiger Punkt ist natürlich die Haltbarkeit von Tennisbällen. Je nach Aufbau und Verarbeitung lässt sich der Ball auch länger als ein Turnier einsetzen. Günstige oder unprofessionelle Modelle büßen sehr schnell in Sachen Haltbarkeit ein. Oft ist es der Filz, der nach wenigen Sätzen nachlässt. Oder auch die Nähte zwischen den beiden Filzhälften platzen beim Spielen auf. Spätestens dann sind die Bälle nicht mehr verwendbar und müssen ausgetauscht werden. Die Haltbarkeit hängt aber nicht nur vom Ball selbst ab, sondern auch vom Belag des Platzes. Der Sandplatz ist der wohl verschleißreichste Untergrund. Hier halten selbst namhafte Marken nicht viel länger als ein bis zwei Matches.

Tennisbälle für Kinder und Jugendliche – ab 6 Jahren geeignet

Wie bereits erwähnt, solltest du mit drucklosen Bällen im Training beginnen. Doch auch hier gibt es nochmals einige Unterschiede, um den jeweiligen Altersklasse gerecht zu werden. Kinder und Jugendliche spielen demnach mit anderen Bällen nach folgender Einteilung:

NameStage 1 BallStage 2 BallStage 3 Ball
FarbeGreenOrangeRed
Geschwindigkeit25% langsamer50% langsamer75% langsamer
Geeignet für
  • Tennis gelernte Kinder
  • neu einsteigende Erwachsene
  • Kinder als Methodikball
  • zum Erlernen von neuen Bewegungen
  • junge Kinder
  • Alter von 6 – 10 Jahren
  • Training im Kleinfeld

Die wichtigsten Unterschiede sind auch in diesem Video nochmals erklärt:

Die Packungsgröße – 3er oder 4er Dosen

Tennisbälle werden fast ausschließlich in Dosen verkauft. Während sie früher nur in Kartons über die Ladentheke gingen, entscheiden sich immer mehr Hersteller für Dosen. Nicht nur Bälle mit Innendruck, sondern auch andere Modelle bekommt man somit am besten transportiert und gleichzeitig spart diese Art der Verpackung Platz. Wie viel Bälle letztlich in einer Dose enthalten sind entscheidest du selbst. Beliebt sind 3er oder 4er Packungen. Aber auch eine 12er Packung eignet sich, wenn du gern trainierst und nicht immer direkt den Ball holen willst. Natürlich sind hier nicht 12 Bälle in einer Dose enthalten, sondern es handelt sich meist um 3 Dosen mit jeweils 4 Bällen. Eine andere Alternative ist der Kauf von Tennisbällen im Netz. Dabei sind die Bälle aber weniger gut geschützt.

Kaufkriterien für Tennisbälle – Größe, Gewicht und Sprungverhalten

Wir haben dir bereits die wichtigsten Kriterien zum Kauf guter Tennisbälle in den Abschnitten vorgestellt. Anschließend wollen wir dir die Kaufkriterien noch einmal übersichtlich auflisten. Genau von diesen Punkten hängt die Auswahl des richtigen Tennisballs ab:

KriteriumHinweise
Oberfläche
  • gleichförmig und nahtlos
  • in der Farbe Gelb
  • besteht aus Filz
  • mit kleiner gummierten Schweißnaht
Größe / Durchmesser
  • muss zwischen 6,35 und 6,67 cm betragen
  • von ITF festgelegt
  • geringe Toleranz macht viel aus
Gewicht
  • liegt zwischen 56,7 und 58,5 Gramm
  • im Durchschnitt 0,0575 kg
  • Gewicht wirkt sich immer auf Beschleunigung aus
  • auch Flugweite und Flugbahn hängen vom Gewicht ab
Innendruck
  • mit und ohne Innendruck möglich
  • ohne Druck eignet sich mehr zum Training
  • Modelle mit Innendruck sind leichter
  • Innendruck lässt mit der Zeit nach
  • Bälle müssen regelmäßig ausgetauscht werden
Preis
  • Auf gutes Preis-Leistungsverhältnis achten
  • Bälle dürfen nicht zu teuer sein
  • Qualität wird immer in einer Dose verkauft

Die wichtigsten Hersteller – Dunlop, Wilson und Head

HerstellerBesonderheiten
Dunlop
  • Weltmarktführer für Tennisbälle
  • über 90 Jahre Erfahrung
  • kontinuierliche Forschung und Entwicklung
  • meistgespielte Bälle in Deutschland
  • Dunlop Fort Tournament ist offizieller Spielball
  • gutes Spielverhalten auf allen Bodenbelägen
  • Testsieger 07/2015 in der Zeitschrift „tennis“
Wilson
  • umfassendes Equipment für Tennisspieler
  • lange und erfolgreiche Erfahrung
  • für Anfänger und Profis geeignet
  • sehr lange Lebensdauer
  • innovative Technologien
  • dicker und robuster Filz
  • saugt fast kein Wasser auf
  • für viele Untergründe geeignet
Head
  • gute Mischung aus Spielgefühl und Langlebigkeit
  • für Profis und Amateure geeignet
  • vergleichbar günstige Preise
  • offizielle Spielbälle in vielen Landesverbänden
  • Partner des DTB
  • gute Sprungverhalten
  • weiche und kindgerechte Modelle

Neben diesen gibt es noch andere Hersteller für Tennisbälle, die sehr beliebt geworden sind. Je nach gewünschtem Material, dem Sprungverhalten und natürlich dem Preis wählst du auch zwischen die bekannten Marken:

  • Tretorn
  • Intersport
  • Tennis Point
  • Asics
  • Gamma
  • Prince
  • Decathlon
  • Adidas
  • Yonex
  • Pacific
  • Tecnifibre
  • Kong
  • HTV
  • Slazenger
  • Balls Unlimited
  • Babolat

Ein Review zu den Bällen verschiedener Marken und Hersteller bekommst du in diesem Video gezeigt:

Die vier beliebtesten Tennisbälle – immer in Gelb

Dunlop-Pro Coach-Tennisball

( Rezensionen)
Dunlop-Pro Coach-Tennisball

Besonderheiten

  • Farbe: Gelb
  • Inhalt: 4 Bälle
  • Verpackung: Dose
  • springen gut
  • einfache Reinigung
Den Dunlop-Pro-Coach-Tennisball bekommst du hier als 4er Pack in einer Dose. Es handelt sich dabei um gelbe Modelle mit einem dunklen Aufdruck. Beliebt ist dieser Artikel bei den Kunden vor allem durch das gute Preis-Leistungsverhältnis. Die Bälle werden auch gerne als Trainermodelle eingesetzt. Durch den haltbaren Filz ist er für alle Bodenbeläge geeignet und bietet sehr gute Spieleigenschaften. Das Sprungverhalten bleibt konstant durch den Innendruck im Ball selbst. Aus diesem Grund steht auch die Dose leicht unter Druck. Auch die Kunden sind von diesem Allrounder beeindruckt und sagen ihm eine lange Haltbarkeit nach. Selbst Anfänger haben auf diesem Ball von Dunlop schon trainiert.
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Tour-Practice-Bälle von Wilson

( Rezensionen)
Tour-Practice-Bälle von Wilson

Besonderheiten

  • Farbe: Gelb
  • für alle Bodenbeläge
  • Gewicht: 59,4 Gramm
  • für Profis und Anfänger
  • Luftdruck: 2,03 bar
Mit diesem Produkt bekommst du eine Dose mit 4 Tennisbälle. Es handelt sich um sehr haltbare Modelle mit einem Innendruck von 2,03 bar. Daher steht auch die Dose unter leichtem Druck. Die Wilson Bälle sind geeignet für jeden Untergrund und für jeden Bodenbelag. Sowohl Profis als auch Anfänger können mit Geschwindigkeit und Sprungverhalten dieser Modelle gut umgehen. Selbst für Wettkämpfe sind die Bälle gut geeignet. Manche Kunden beschreiben sie als etwas weicher im Vergleich zu anderen Modellen. So musst du manchmal eine kurze Eingewöhnung mit einplanen. Der Druck kann bei häufigem Spielen schnell nachlassen, sodass die Bälle regelmäßig auszutauschen sind. Der Filz zeigt sich sehr robust, sollte jedoch nicht unbedingt nass werden.
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Head-Championship-Modell

( Rezensionen)
Head-Championship-Modell

Besonderheiten

  • Inhalt: 4 Bälle
  • Farbe: Gelb
  • Einheitsgröße
  • schnelles Spiel
  • mit Innendruck
Dieser Head-Championship-Ball ist von der ITF freigegeben und kann für große Matches und Open verwendet werden. Er sorgt durch seine Beschaffenheit für ein schnelles Spiel. Daneben sind die Modelle universell einsetzbar und hinterlassen auf fast jedem Untergrund ein gutes Spielgefühl. Der verwendete Wollfilz ist sehr dicht gearbeitet. Dadurch sind die Head-Bälle recht langlebig und fassen sich sehr gut an. Selbst Anfänger können den Bald gut spielen und mit den Clubmitgliedern mithalten. Obwohl es sich um ein Modell mit Innendruck handelt, darf diese Reihe auch als Trainerball benutzt werden. Du bekommst den Artikel als Dose mit leichtem Unterdruck. Kunden loben die robusten Oberflächen besonders auf dem Ascheplatz. Außerdem überzeugt der günstige Preis.
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Head-Radical-Tennisbälle

(144 Rezensionen)
Head-Radical-Tennisbälle

Besonderheiten

  • Druckball
  • für alle Platzarten geeignet
  • ITF zugelassen
  • für Profis und Anfänger
  • im gelben Design
Beim Head Radical kannst du dich auf eine robuste Verarbeitung verlassen. Damit sind die Bälle etwas langlebiger und halten verschiedenen Untergründen stand. Du kannst sie also auf allen Platzarten spielen. Als Druckball kommen sie in der Farbe Gelb und überzeugen mit einem guten Spielverhalten, sowohl für Anfänger als auch für Profis. Kunden sind überzeugt vom günstigen Preis und der guten Qualität. Außerdem sind die Modelle auch für Kinder geeignet, da sie sich etwas weicher spielen. Im harten Match jedoch halten sie nicht allzu lange durch, wenn sie mit voller Wucht auf den Tennisschläger prallen. Das heißt, der Innendruck kann schneller nachlassen als vielleicht gewünscht. Damit ändert sich auch das Sprungverhalten.
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Kundentipps – Tennisbälle reinigen und alternativ verwenden

Für die Reinigung der Tennisbälle gibt es nicht viele Empfehlungen. Du kannst ihn mit einem feuchten Tuch abwischen. Allerdings verfängt sich der Schmutz sehr schnell im Filz und ist nur schwer zu entfernen. Du kannst dich als Profi trösten, da der Ball ohnehin nicht lange im Einsatz sein wird bei sehr harten Aufschlägen. Anfänger sollten grundsätzlich auf die Empfehlungen der Hersteller achten, was die Reinigung betrifft. Manche Oberflächen verändern ihr Spielverhalten, wenn sie nass geworden sind. Du darfst also den Tennisball nicht einfach unter fließendes Wasser halten.

Dafür haben Tennisbälle im Hausgebrauch einen deutlich größeren Nutzen, als man zunächst denken sollte. In erster Linie werden sie gern auch als Tierspielzeug verwendet, da Hunde gerne darauf beißen und Katzen ihre Krallen in den Filz schlagen. Daneben lassen sich Tennisbälle aber auch zum Auflockern von Wäsche verwenden. Gibst du beispielsweise Tennisbälle mit in den Wäschetrockner, bleiben Daunenjacken oder auch Daunenkissen schön leicht und verklumpen nicht. Wichtig hierbei ist nur, dass die Tennisbälle nicht abfärben. Selbst zur Rückenmassage oder zur Poolreinigung haben sie einen alternativen Einsatz bekommen. Tennisbälle sind also nicht nur auf den Spielfeld praktisch.

Fazit

Die Wahl eines neuen Tennisballs hängt also von vielen Faktoren ab. Obwohl alle Modelle auf den ersten Blick recht gleich aussehen und auch dieselbe gelbe Farbe besitzen, gibt es gravierende Unterschiede. Wählst du einen Ball mit Innendruck oder darf es doch eher eine robuste Variante zum Training sein? Selbst Kinderbälle werden anders klassifiziert und sind deutlich langsamer. Wichtig ist jedoch, dass du dich mit den Bällen wohl fühlst und sie gut spielen kannst. Daneben spielt die Haltbarkeit eine wichtige Rolle. Während manche Modelle schon nach ein paar Matches nicht mehr zu gebrauchen sind, halten andere Bälle deutlich länger und sind auf verschiedenen Untergründen geeignet. Schau dir also deine Umgebung und die Voraussetzungen genau an, bevor du dich für einen Tennisball oder eine Marke entscheidest. Ist das richtige Modell gefunden, wirst du von Sprungkraft und Flugbahn begeistert sein und dein Tennisspiel weiter perfektionieren. Ob Profi oder Amateur – für jeden Bereich gibt es den richtigen Ball.

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